Aufgrund einer Gemeinsamen Erklärung des damaligen Bundesministeriums der Justiz und des Justizministeriums der Republik Aserbaidschan ist die IRZ mit der Umsetzung rechtsstaatlicher Projekte und der Unterstützung bei Rechtsreformen in Aserbaidschan beauftragt worden. Seit 2010 fanden eine Vielzahl an Beratungen, Fortbildungen und Tagungen in Zusammenarbeit mit staatlichen und nichtstaatlichen Partnern in Aserbaidschan schwerpunktmäßig im Bereich des Verfassungsrechts / Menschenrechte, des Strafrechts und des Strafvollzugswesens statt.

Im Jahr 2016 hat die IRZ wie bereits im Vorjahr keine neuen Veranstaltungen in Aserbaidschan durchgeführt. Grund hierfür ist die anhaltend schwierige Ausgangslage für ausländische Akteure, Projekte in Aserbaidschan umzusetzen. Dennoch ist es der IRZ ein Anliegen, die rechtliche Zusammenarbeit mit dem Land aufrechtzuerhalten. Dies gelang im Berichtsjahr durch die Einbeziehung von kompetenten und interessierten Juristinnen und Juristen, die an multilateralen Programmen der IRZ teilnahmen:

So konnte die IRZ zum einen eine junge Juristin zur IRZ-Sommerschule „Deutsches Recht“ nach Brühl und Bonn einladen. Darüber hinaus nahmen eine aserbaidschanische Richterin und ein aserbaidschanischer Richter an einer englischsprachigen Hospitation der IRZ für Zivil- und Handelsrichter in Deutschland teil.

Wie bereits im Vorjahr hofft die IRZ auf eine Änderung der Rahmenbedingungen vor Ort, um an die frühere Tätigkeit anknüpfen zu können.

Laden Sie hier den gesamten Jahresbericht der IRZ im PDF-Format herunter: Jahresbericht 2016.

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