Eröffnung der Klausurtagung: Alexandru Crudu, Leiter des Referates für Rechtsfragen beim Justizvollzugsamt; Dr. Arne Wieben, Leiter der Justizvollzugsanstalt Bremervörde; Silvia Sibyll Hawliczek, Vollzugsleiterin der Jugendstrafanstalt Berlin (v.l.n.r.)
Eröffnung der Klausurtagung: Alexandru Crudu, Leiter des Referates für Rechtsfragen beim Justizvollzugsamt; Dr. Arne Wieben, Leiter der Justizvollzugsanstalt Bremervörde; Silvia Sibyll Hawliczek, Vollzugsleiterin der Jugendstrafanstalt Berlin (v.l.n.r.)
Moldau

Die IRZ veranstaltete vom 26. bis 28. November 2018 in Kooperation mit dem moldauischen Justizministerium eine Klausurtagung mit einem Fachgespräch zur Beratung des neuen Gesetzentwurfes zum moldauischen Justizvollzug in Chișinău. 

Im Anschluss an die Vorstellung eines Strategiepapiers des moldauischen Justizministeriums zur Reformierung des Strafvollzugs für den Zeitraum 2016 bis 2020 berät die IRZ das Justizministerium in Moldau bei der Reformierung des Justizvollzugs.

Bei der Klausurtagung wurde mit der vom Leiter der Rechtsabteilung des Justizvollzugsamtes, Alexandru Crudu, geleiteten Arbeitsgruppe, bestehend aus Angehörigen des Justizvollzugsamtes, gemeinsam an der Erstellung des Gesetzentwurfes gearbeitet. Die IRZ-Experten Silvia Sibyll Hawliczek, Vollzugsleiterin der Jugendstrafanstalt Berlin, und Dr. Arne Wieben, Leiter der Justizvollzugsanstalt Bremervörde, konnten durch ihre Anregungen zum Gesetzentwurf wichtige Impulse geben und damit positiv auf den Gesetzgebungsprozess einwirken. Beim Fachgespräch wurden wichtige Themen wie das Erfordernis einer Einweisungsabteilung sowie die Festlegung der Unterbringungsform mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemeinsam diskutiert. 

Eine Fortführung des Beratungsprozesses zum neuen Gesetzentwurf wird im kommenden Jahr durch Folgeveranstaltungen angestrebt.