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Gästeprogramm der Bundesregierung: Besuch aus Südosteuropa bei der IRZ

Veröffentlicht: Montag, 17. November 2014

Aus Anlass des hundertsten Jahrestags des Ausbruchs des ersten Weltkrieges luden das deutsche und das französische Außenministerium eine Reihe von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den noch nicht der EU zugehörigen Staaten des ehemaligen Jugoslawiens zu Fachbesuchen bei wichtigen Institutionen beider Länder ein. Auf dem Berliner Programm, welches Anfang November 2014 durchgeführt wurde, stand auch ein Besuch des dortigen Büros der IRZ. Dabei wurde die Tätigkeit der IRZ mit Mitteln des Auswärtigen Amtes aus dem deutschen Beitrag für Südosteuropa vorgestellt. Zahlreichen Gästen war die Tätigkeit der IRZ in ihrer Heimat bereits besten bekannt. So hob der Stellvertretende Außenminister des Kosovo, Petrit Selime, die Unterstützung des dortigen Verfassungsgerichts durch die IRZ hervor. Nebojsa Kaludjerovic, der ehemalige Außenminister Montenegros und jetzt außenpolitischer Berater und NATO-Koordinator des Premierministers, dankte für den Einsatz des Staatssekretärs im einstweiligen Ruhestand Michael Haußner. Dieser unterstütze sein Land als Langzeitberater des Vizepremiers und Justizministers Dusko Markovic im Auftrag der IRZ bei der Annäherung an die EU. Lange wurde im Rahmen des Treffens über die Bedeutung der Rechtsstaatsarbeit im Transformationsprozess der südosteuropäischen Staaten und die gemeinsamen kontinental-europäischen Wurzeln der dortigen Partnerstaaten und Deutschlands diskutiert

An die Veranstaltung bei der IRZ schlossen sich u.a. Gespräche mit Staatsminister Michael Roth im Auswärtigen Amt, der Deutsch-Südosteuropäischen Parlamentariergruppe und der Parlamentariergruppe Bosnien und Herzegowina an. Darüber hinaus besuchte die Fachdelegation den Deutschen Bundestag und die Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung. Anschließend reiste die Gruppe nach Frankreich weiter, wo die Delegation Gast des Außenministeriums von Frankreich war.