Teilnehmerinnen und Teilnehmer der achten „IRZ-Sommerschule Deutsches Recht“
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der achten „IRZ-Sommerschule Deutsches Recht“
Multilateral

Bereits zum achten Mal führte die IRZ ihre „Sommerschule Deutsches Recht“ durch, die in der Zeit vom 8. bis 14. Juli 2018 in Bonn stattfand. Auch in diesem Jahr waren wieder elf IRZ-Partnerstaaten beteiligt: Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Bosnien, Georgien, Kasachstan, Kosovo, Russland, Serbien, Tunesien und die Ukraine. Kasachstan und Tunesien waren erstmals vertreten.

Wie berichtet bringt die Sommerschule, die ursprünglich als Ergänzung zum deutschsprachigen Begleitstudium zur Einführung in das Deutsche Recht an der Ivan-Franko-Universität Lemberg/Lviv (Westukraine) konzipiert wurde, regelmäßig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zahlreichen Partnerstaaten der IRZ zusammen und erfreut sich jedes Jahr einer wachsender Nachfrage. Unabdingbar für eine Teilnahme sind sehr gute Deutschkenntnisse.

Die diesjährige Sommerschule begann mit Vorlesungen zum Grundrechtsschutz, die sich mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte sowie mit der Europäischen Menschenrechtskonvention beschäftigten.

Weitere Vorlesungen gab es zu folgenden Rechtsgebieten:

  • Zivilrecht,
  • Gesellschaftsrecht,
  • Insolvenzrecht,
  • Schiedsgerichtsbarkeit,
  • Europäisches Zivil- und Wirtschaftsrecht,
  • Straf- und Strafprozessrecht sowie
  • Anwaltsrecht.

Auch die Methodenlehre wurde behandelt. Wie jedes Jahr besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sommerschule Verhandlungen einer Zivil- und Strafkammer beim Landgericht Bonn. Sie führten außerdem Gespräche an der Universität Bonn, um sich über Studienmöglichkeiten für ausländische Studierende und Postgraduierte zu erkundigen.

Konzipiert ist die Sommerschule vornehmlich für einen Teilnehmerkreis von Studierenden sowie Berufsanfängerinnen und Berufsanfängern in juristischen Berufen.

Die IRZ beabsichtigt, die gute Tradition der IRZ-Sommerschule auch aufgrund der großen und positiven Resonanz in den kommenden Jahren fortzuführen und damit weiterhin den juristischen Nachwuchs in den IRZ-Partnerstaaten zu fördern.