Twinning-Projekt zur Unterstützung des kroatischen Strafvollzugs: Dr. Peter Best, Projektleiter; Katharina Tegeder, IRZ; Siegfried Löprick, Langzeitberater (v.l.n.r.)
Twinning-Projekt zur Unterstützung des kroatischen Strafvollzugs: Dr. Peter Best, Projektleiter; Katharina Tegeder, IRZ; Siegfried Löprick, Langzeitberater (v.l.n.r.)

EU Twinning

Projectleader: Dr. Peter Best
Junior Project Leader: Francesca Melis Pont
RTA: Siegfried Löprick
Zuständig bei der IRZ: Johannes Schlicht, Christian Schuster

Dieses Projekt wurde gemeinsam mit der spanischen Partnerinstitution FIIAPP (International and Ibero-American Foundation of Administration and Public Policies) sowie dem Justizministerium der Republik Kroatien durchgeführt. Es startete am 9. März 2016 und endete am 8. Juni 2017. In diesem Zeitraum wurden die gesetzten Ziele erreicht. Das übergeordnete Ziel des Projekts war es, das kroatische Strafvollzugssystem durch eine erhöhte Qualifikation der Mitarbeiterschaft sowie durch eine Verbesserung des Managements innerhalb des Systems zu unterstützen. Zudem sollte die Implementierung der Europäischen Konvention für Menschenrechte und Grundfreiheiten im kroatischen Justizvollzugssystem unterstützt werden. Das konkrete Projektziel war, ein langfristiges System zur Fortbildung der Vollzugsangestellten zu entwickeln und zu installieren.

Das Projekt bestand aus zwei Komponenten: In der ersten Komponente wurde die einschlägige Gesetzgebung untersucht und es wurden Verbesserungsvorschläge gemacht. Zudem wurde die Organisationsstruktur des Trainingszentrums für den Justizvollzug überprüft und an EU-Standards angepasst. Eine Trainingsstrategie wurde entwickelt ebenso wie langfristige Trainingsprogramme nebst entsprechendem Schulungsmaterial. Die Strategie und diese Materialien wurden auf der Homepage des Trainingszentrums veröffentlicht. Des Weiteren wurden Trainer geschult, die ihrerseits das Personal der Justizvollzugsanstalten ausbildeten. Zudem wurde eine Studienreise für fünf Strafvollzugsbeamtinnen und -beamte durchgeführt. In der zweiten Komponente wurden Trainingsprogramme sowie entsprechende Materialien für den Bereich des Jugendstrafvollzugs erstellt und auf der Homepage des Trainingszentrums veröffentlicht. Auch in diesem Bereich wurde eine Studienreise durchgeführt. Ein besonderer Akzent wurde hier auf die Öffentlichkeitsarbeit gelegt.

Funded by the European Union