Hinweise zum Datenschutz: Der Schutz personenbezogener Daten ist uns ein wichtiges Anliegen. Daher werden auf dieser Website Nutzungsdaten nur in anonymisierter Form zu Optimierungszwecken gesammelt und gespeichert.

Türkei: Implementation Capacity of Turkish Police to Prevent Disproportionate Use of Force

Veröffentlicht: Sonntag, 25. Mai 2014

EU-Twinning

Juniorprojektleiter: Prof. Thorsten Heyer
Zuständig bei der IRZ: Melek Keskin, Dr. Julie Trappe

Die IRZ führte gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA) das oben genannte mit zwei Millionen Euro ausgestattete Twinning-Projekt von September 2011 bis Juli 2013 in der Türkei durch. Kooperationspartner waren die österreichische „Sicherheitsakademie (SIAK)" und das„Ludwig Boltzmann-Institut für Menschenrechte (BIM)".

IRZ und BKA nahmen dabei die Funktion die Projektleitung wahr und waren für die Koordination der deutschen „Kurzzeitexperten (STEs)" aus dem BKA, der Polizeiakademie Hessen (HPA) sowie der Fachhochschule Bund für ca. 650 Projekttage verantwortlich.

Nachdem die ersten beiden Projektphasen abgeschlossen waren, wurden für die Themenfelder „leadership", „tactical communication", „crowd control" sowie „use of force" Polizeidienstvorschriften entwickelt, die zukünftig für die gesamte türkische Polizei gelten sollen. Sie wurden in insgesamt 16 einwöchigen Trainingsmaßnahmen an acht verschiedenen Standorten in der Türkei an 425 Multiplikatoren vermittelt.

Im Rahmen des obligatorischen Monitorings durch die Kommission der Europäischen Union, das regelmäßig nach der Hälfte der Projektlaufzeit stattfindet, wurden die Leistungen des Projekts mit gut bis sehr gut bewertet. In besonderem Maße wurde dabei seitens der EU-Delegation das besondere Engagement sowohl der deutsch-österreichischen als auch der türkischen Seite hervorgehoben, gerade vor dem Hintergrund des schwierigen und anspruchsvollen Projektthemas.

Das Twinning-Projekt wurde mit einem Closing Event am 26. Juli 2013 abgeschlossen, bei dem von deutscher Seite die IRZ sowie das Bundeskriminalamt durch Prof. Dr. Heyer vertreten waren.

 

Funded by the European Union