Blick in den Konferenzsaal
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Tunesien

Am 26. September 2018 fand in einem feierlichen Rahmen die Abschlusskonferenz des Twinning-Projekts „Renforcement des institutions de l'administration pénitentiaire“ in Tunis statt. Das Projekt mit einem Budgetvolumen von 1,85 Millionen Euro wurde nach insgesamt 36 Monaten erfolgreich beendet.

Die festliche Zeremonie wurde durch Reden des tunesischen Justizministers, Ghazi Jeribi, sowie des EU-Botschafters in Tunis, Patrice Bergamini, eröffnet. Es folgten Ansprachen weiterer hochrangiger Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Gäste, darunter:

  • Sophie Vanhaeverbeke, EU-Delegationsleiterin in Tunis,
  • Olivier Poivre d'Arvor, Französischer Botschafter,
  • Jalloul Chelbi, Leiter des PARJ (Programme d'Appui à la Réforme de la Justice),
  • Stéphane Bredin, Leiter der französischen Direktion für Strafvollzug,
  • Elyes Zalleg, Leiter des Twinning-Projekts in Tunis und der tunesischen Generaldirektion für Strafvollzug und Resozialisierung (DGPR),
  • Nicole Cochet, Leiterin der französischen Leadpartner JCI,
  • Philippe Pottier, Leiter des Twinning-Projekts, sowei
  • Mohamed Montasser Abidi, Twinning-Juniorprojektleiter IRZ.

Außerdem nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Strafvollzugsbehörde des tunesischen Justizministeriums an der Veranstaltung teil.

Bei der Abschlussfeier wurde ein besonderes Augenmerk auf die erfolgreiche Umsetzung des Projekts gelegt. Zudem wurden die Bemühungen der Partnerländer bei der Verwirklichung und Umsetzung der Projektziele betont.

Das Projekt erreichte folgende Ziele:

  • Stärkung der institutionellen Kapazitäten der Generaldirektion für Strafvollzug und Resozialisierung durch die Ausbildung der Strafvollzugsbeamten,
  • Unterstützung der Reform der Nationalen Hochschule für Strafvollzug und Resozialisierung durch die Entwicklung eines neuen Trainings- und Ausbildungsprogramms sowie
  • Einsetzung eines nationalen Bewährungshilfesystems durch die Entwicklung eines neuen Handbuchs sowie Ausbildung von neuen Bewährungshelfern.

In Tunesien gerät das Thema Reform des Strafvollzugs immer stärker in den Fokus. Aus diesem Grund besteht weiterhin ein großer Bedarf an der Fortsetzung der Zusammenarbeit auf diesem Gebiet.

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