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Erfahrungsaustausch in Tunis zum Thema Verbraucherschutz

Veröffentlicht: Mittwoch, 13. November 2019
Werner Kannenberg (hintere Reihe, Mitte), BMJV, und Iwona Husemann (rechts daneben), Verbraucherzentrale NRW, zusammen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Erfahrungsaustauschs
Werner Kannenberg (hintere Reihe, Mitte), BMJV, und Iwona Husemann (rechts daneben), Verbraucherzentrale NRW, zusammen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Erfahrungsaustauschs
Tunesien

Am 29. und 30. Oktober 2019 organisierte die IRZ zusammen mit der tunesischen Verbraucherschutzbehörde einen ersten Erfahrungsaustausch zum Verbraucherschutz im tunesischen und deutschen Rechtssystem. Die Veranstaltung richtete sich an tunesische Verbraucherschützerinnen und Verbraucherschützer. Sie fand im Rahmen der institutionellen Förderung durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) statt.

Der Leiter des Referats Verbraucherrechtsdurchsetzung im BMJV, Werner Kannenberg, und Iwona Husemann von der Verbraucherzentrale NRW begleiteten den Erfahrungsaustausch als IRZ-Experte bzw. IRZ-Expertin. Sie diskutierten mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern u.a. folgende Themen:

In den Gesprächen wurden die sehr unterschiedlichen Standards im Verbraucherschutz Deutschlands und Tunesiens deutlich. Eine sehr hohe Priorität des Verbraucherschutzes in Tunesien haben zurzeit die Lebensmittelsicherheit und die Durchsetzung gesundheitlicher Standards. Deshalb interessierten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr für die Strukturen des Verbraucherschutzes in Deutschland und dafür, welche Möglichkeiten es dort gibt, Verbraucherrechte durchzusetzen. Dabei wurde auch die in Deutschland neue Musterfeststellungsklage lebhaft diskutiert.

Dieser erste Erfahrungsaustausch zum Thema Verbraucherschutz war ein voller Erfolg. Die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den regionalen Büros der tunesischen Verbraucherschutzbehörde werden die Inhalte der Veranstaltung weit über die Grenzen der Hauptstadt verbreiten. Sie nutzten zudem die Gelegenheit, sich miteinander zu vernetzen.

Das Thema Verbraucherschutz soll im Rahmen der Gemeinsamen Absichtserklärung über ein Arbeitsprogramm der Zusammenarbeit zwischen dem BMJV und dem Justizministerium der Republik Tunesien auch im nächsten Jahr weiterverfolgt werden.

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