• Referent Professor Dr. Jan Bergmann

    Referent Professor Dr. Jan Bergmann

  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer

    Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer

    Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer

    Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • Redebeitrag eines Teilnehmers

    Redebeitrag eines Teilnehmers

  • Prof. Dr. Bergmann während der Diskussion

    Prof. Dr. Bergmann während der Diskussion

  • Elke Wendland, IRZ, und Prof. Dr. Bergmann (rechts)

    Elke Wendland, IRZ, und Prof. Dr. Bergmann (rechts)

Am 30. und 31. März 2017 referierte Professor Dr. Jan Bergmann, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, in Pristina vor wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Verfassungsgerichts und des Obersten Gerichts der Republik Kosovo zum Thema „The European Human Rights Protection under ECHR and CFREU“.

Das Seminar, das aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert werden konnte, hatte zum Ziel, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern interaktiv die Europäische Dogmatik des Menschenrechtsschutzes zu erörtern und das juristische Arbeiten anhand von ausgesuchten Fällen bzw. Falllösungen zu trainieren.

Professor Bergmann begann das zweitägige Seminar mit einer anschaulichen Darstellung der Theorie der Menschenrechte sowie der einzelnen Menschenrechtskategorien. Im Anschluss daran stellte er Prüfschemata vor, die zur Falllösung bei Verletzung von Freiheits- und Justizgrundrechten und bei Verletzung von Gleichheitsgrundrechten herangezogen werden und zum juristischen Handwerkszeug gehören. Anhand interessanter Beispiele aus der aktuellen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) trainierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv das Falllösen.

Am zweiten Seminartag gab es eine kurze Einführung zum Menschenrechtsschutz des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sowie zum Grundrechtsschutz in der Europäischen Union. Auch der Anwendungsbereich der Grundrechte-Charta (EU-GRCH) wurde thematisiert. Wie schon am Vortag waren auch dieses Mal die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgerufen, interaktiv das Falllösen basierend auf der aktuellen Rechtsprechung des EuGH zu trainieren. Aus dem Erarbeiten der einzelnen Fälle ergaben sich Diskussionen auf hohem, wissenschaftlichem Niveau.