Abschlussveranstaltung des Twinning-Projekts für den kroatischen Strafvollzug in Zagreb

  • Staatssekretär Kristian Turkalj während seiner Würdigung des Projekts

    Staatssekretär Kristian Turkalj während seiner Würdigung des Projekts

  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung

    Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung

  • Dr. Peter Best, Projektleiter; Katharina Tegeder, Koordinatorin EU Twinning bei der IRZ; Siegfried Löprick, Langzeitberater (v.l.n.r.)

    Dr. Peter Best, Projektleiter; Katharina Tegeder, Koordinatorin EU Twinning bei der IRZ; Siegfried Löprick, Langzeitberater (v.l.n.r.)

  • Karl Thomas Lipp, Leiter der Rechts- und Konsularabteilung an der Deutschen Botschaft in Zagreb

    Karl Thomas Lipp, Leiter der Rechts- und Konsularabteilung an der Deutschen Botschaft in Zagreb

Im Rahmen des Twinning-Projekts Support to the prison system of the Republic of Croatia (CRO PRISYS) fand am 23. Mai 2017 im Justizministerium der Republik Kroatien die feierliche Abschlussveranstaltung statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung bedankte sich der Staatssekretär beim kroatischen Justizministerium, Kristian Turkalj, für die gute Zusammenarbeit zwischen diesem Ministerium und den implementierenden Institutionen, der IRZ sowie der spanischen Stiftung International and Ibero-American Foundation for Administration and Public Policies (FIIAP) und dem spanischen Generalsekretariat für den Strafvollzug (SGIP).

Kristian Turkalj hob hervor, dass die im Verlaufe des Projekts durchgeführten Maßnahmen für alle Bereiche des Strafvollzugs von hohem Wert waren, dass alle wichtigen Themen behandelt wurden, einschließlich der rechtlichen Rahmenbedingungen. Er ging unter anderem auch auf das Verhältnis des Strafvollzugssystems zur Öffentlichkeit ein und würdigte die Anstrengungen, die im Rahmen dieses Projekts unternommen worden waren, um die Öffentlichkeit über das Strafvollzugssystem zu informieren und für dessen Bedeutung zu sensibilisieren.

Thomas Lipp, Leiter des Rechts-und Konsulatsreferats der Deutschen Botschaft in Zagreb, würdigte die Bemühungen der Republik Kroatien, den Bereich der Justiz weiterzuentwickeln. Zudem betonte er den Beitrag dieses Twinning-Projekts zur Weiterentwicklung des kroatischen Strafvollzugs.

Ebenfalls auf die gute Zusammenarbeit der Partner im Verlaufe dieses Projekts sind auch die weiteren Sprecher dieser Veranstaltung eingegangen:

  • Nirvana Sokolovski, stellvertretende Direktorin des Twinning-Büros der Zentralen Finanzierungs-und Auftragsvergabestelle für EU-Programme und EU-Projekte,
  • Katharina Tegeder, Koordinatorin für EU Twinnings bei der IRZ, sowie
  • Francesca Melis Pont, Junior-Projektleiterin und Vertreterin des spanischen Partners FIIAPP.

Ziel dieses Projekts war die Unterstützung der kroatischen Justiz und der Justizverwaltung bei ihren legislativen Reformen sowie beim Aufbau und der Weiterentwicklung des Ausbildungssystems für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Justizvollzug.

Das Projekt war im März 2016 gestartet und hatte eine Laufzeit von 15 Monaten. Unter der Federführung des Langzeitberaters Siegfried Löprick ließen 27 Expertinnen und Experten aus Spanien und aus Deutschland sowie ein Experte aus Rumänien ihr Wissen in dieses Projekt einfließen. Das Budget dieses EU-finanzierten Projekts betrug 700.000 Euro.