Jahresbericht 2023 erschienen

Cover des Jahresberichts 2023
Cover des Jahresberichts 2023
IRZ

Wir informieren mit unserem Jahresbericht über unsere Tätigkeit der Rechtsstaatsförderung, über die zur Unterstützung der Rechts- und Justizreformen in unseren Partnerstaaten durchgeführten Beratungsvorhaben sowie über die internationalen Projekte, die wir gemeinsam mit unseren in- und ausländischen Partnerinstitutionen und zahlreichen Expertinnen und Experten in rund 20 Partnerstaaten umsetzen. Im besonderen Focus unserer Arbeit stehen naturgemäß die Partnerstaaten, die als EU-Beitrittskandidaten ihre Rechtssysteme EU-konform umgestalten. Aber auch in unseren anderen Partnerstaaten spielen rechtsstaatliche und demokratische Reformen eine immer stärkere Rolle. Angesichts der aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen sind diese Themen wichtiger denn je. Der neue Jahresbericht 2023 stellt diese und ähnliche spannende Projekte vor und berichte auch über die Organisationsstruktur, Arbeitsweise und Finanzierung der IRZ. Informative Grafiken runden die Publikation ab.

Den Jahresbericht 2023 in deutscher und englischer Sprache finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

Schutz des Rechtsstaats hat höchste Priorität

Dr. Buschmann, Bundesminister der Justiz (rechts im Bild), Gäste des Sommerfestes.
Dr. Buschmann, Bundesminister der Justiz (rechts im Bild), Gäste des Sommerfestes.
IRZ

“Es ist nicht selbstverständlich, eine Justiz zu haben, die sich nicht als Erfüllungsgehilfe der Macht, sondern als Hüter des Rechts versteht”, sagte Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann beim gemeinsamen Sommerfest des Deutschen Richterbundes, des Deutschen Notarvereins, des Deutschen Juristinnenbundes und der IRZ im Haus des Rechts in Berlin und würdigte in seiner Ansprache das Grundgesetz und das Bundesverfassungsgericht. Die aktuellen Gespräche über eine bessere rechtliche Absicherung des höchsten deutschen Gerichts sollen mögliche offene Angriffspunkte beseitigen. Es gelte, zielgerichtete Eingriffe und Blockaden durch Extremisten frühzeitig zu unterbinden, damit Demokratiefeinde keine Chance haben – auch darauf wies der Bundesminister hin. „Wir werden unseren Rechtsstaat verteidigen”, sagte er abschließend.

Die Hauptgeschäftsführerin der IRZ, Alexandra Albrecht ging auf den EU-Beitritt der Ukraine und der Republik Moldau ein und sagte: “Die nun offiziell gestarteten Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und der Republik Moldau diese Woche sind ein politischer Meilenstein und ein wichtiges Signal für unsere beiden Partnerländer, die wir auf dem herausfordernden Weg in die Europäische Union begleiten.”

Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Vertreterinnen und Vertreter aus der Bundes- und den Landesregierungen sowie hochrangige Repräsentanten der Justiz, aus Wirtschaft und Verbänden zählten zu den Gästen und nutzen den lauen Sommerabend für den  fachlichen Austausch.

(Copyright Fotos: Andreas Burkhardt)

Alexandra Albrecht, Hauptgeschäftsführerin der IRZ während ihrer Rede anlässlich des Sommerfestes im Haus des Rechts in Berlin.
Anke Gimbal, Geschäftsführerin Deutscher Juristinnenbund, Alexandra Albrecht, Hauptgeschäftsführerin IRZ, Petra Lorenz, Deutscher Juristinnenbund, Sabine Schudoma, Präsidentin des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg (v.l.n.r).
Das Team der IRZ im Gespräch mit Staatssekretärin Dr. Angelika Schlunck.
Bundesjustizminister Dr. Buschmann (Bildmitte) im Gespräch mit Joachim Lüblinghoff, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht Hamm, Co-Vorsitzender des Deutschen Richterbunds e.V. (dritte von rechts) und mit Gästen des Sommerfestes.
PSt. Benjamin Strasser, Präsident der IRZ (Bildmitte) mit Dr. Stefan Hülshörster, Geschäftsführer der IRZ (links im Bild) sowie Staatssekretärin Dr. Angelika Schlunck (rechts im Bild).