IRZ-Beirat Recht und wirtschaftliche Transformation – Recht als Standortfaktor

Einige Mitglieder des IRZ-Beirats. Vorne, Mitte: Beiratssprecherin Dr. Birgit Grundmann, Staatssekretärin a.D., Bundesministerium der Justiz, Rechtsanwältin.
Einige Mitglieder des IRZ-Beirats. Vorne, Mitte: Beiratssprecherin Dr. Birgit Grundmann, Staatssekretärin a.D., Bundesministerium der Justiz, Rechtsanwältin.
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Der IRZ-Beirat „Recht und wirtschaftliche Transformation“ hat am 3. August 2026 zum 14. Mal getagt. Die Praktiker aus Wirtschaft und rechtsberatenden Berufen begrüßen es, dass die IRZ ihren fachlichen Schwerpunkt im Wirtschaftsrecht wieder verstärkt hat. So können die Rahmenbedingungen für Investitionen deutscher Unternehmen in den Partnerstaaten der IRZ konkret verbessert werden, hierfür kann die IRZ auch auf die Expertise des Beirats zurückgreifen. Die Netzwerke der Beiratsmitglieder sollen neben anderen Maßnahmen verstärkt zur Verankerung der IRZ in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft genutzt werden.

Dr. Birgit Grundmann, Sprecherin des Beirats: „Die rechtlichen Rahmenbedingungen in den Partnerländern der IRZ sind für deutsche Unternehmen ein wichtiger Standortfaktor. Deshalb hat die IRZ seit einigen Jahren einen Wirtschaftsbeirat mit Praktikern aus der exportorientierten Wirtschaft und den rechtsberatenen Berufen. Der Beirat hat am 3. August bereits zum 14 (!) Mal getagt und intensiv diskutiert, wie die IRZ in Politik und Wirtschaft noch bekannter werden kann und welche Schwerpunkte vor allem im Wirtschaftsrecht künftig wichtig sind. Ich danke allen Mitgliedern für ihr großes Engagement!“

Wechsel in der Hauptgeschäftsführung der IRZ

v.l.: Alexandra Albrecht, Dr. Christian Johnson, Anette Kramme, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und Präsidentin der IRZ
v.l.: Alexandra Albrecht, Dr. Christian Johnson, Anette Kramme, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und Präsidentin der IRZ
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In der Sitzung des Kuratoriums der IRZ am 14. Juli 2026 wurde Dr. Christian Johnson zum neuen Mitglied des Vorstands als Hauptgeschäftsführer bestellt. Nach erfolgter Zustimmung durch die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und Unterrichtung des Bundeskabinetts tritt Herr Dr. Johnson heute, am 3. August, seinen Dienst in der IRZ an.

Christian Johnson übernimmt die Hauptgeschäftsführung der IRZ von Alexandra Albrecht, die nach ihrer Tätigkeit für die IRZ in das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz zurückkehrt.

Die IRZ dankt Alexandra Albrecht für ihr großes Engagement um die Belange der IRZ und für Ihren Einsatz um die internationale rechtliche Zusammenarbeit. Unserem neuen Hauptgeschäftsführer Dr. Johnson wünschen wir für seine neue Aufgabe viel Erfolg, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

v.l.: Dr. Christian Johnson, Alexandra Albrecht, Dr. Stefan Hülshörster

 

IRZ-Tätigkeitsbericht in der 2. Ausgabe der WiRO 2026

Cover der WiRO Q2 2026
Cover der WiRO Q2 2026
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In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift WiRO (Wirtschaft und Recht in Osteuropa) berichtet Projektbereichsleiter Frank Hupfeld über unsere Kooperationen im Bereich des Verwaltungsrechts, der Strafvollzugsreformen und des Wirtschaftsrechts in der Republik Moldau. Zugleich wirft er einen Blick auf die Reformen in der Republik Usbekistan.

Wolfram Hertig zeigt wie die Ukraine trotz des mit unverminderter Schärfe gegen die Ukraine geführten russischen Angriffskriegs ihre rechtsstaatlichen Reformen auf dem Weg der EU-Integration voranbringt.

Wie die Republik Kasachstan die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit, eine effizientere öffentliche Verwaltung sowie die konsequente Modernisierung des Landes vorantreibt, berichtet Tatiana Bovkun, langjährige Leiterin des Projektbereichs. Zudem finden Sie einen interessanten Statusbericht über die pro-Europäische Ausrichtung der Republik Armenien.

Wir wünschen Ihnen eine angeregte Lektüre!

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Die digitale und barrierefreie Ausgabe des IRZ-Jahresberichts 2025 ist online!

Deckblatt des Jahresberichts 2025
Deckblatt des Jahresberichts 2025
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Optisch unterscheidet sich unser neuer Jahresbericht deutlich von seinen Vorgängerversionen: Wir haben uns für ein Magazin-Layout mit gestrafften Texten, kurzen Statements und grafischen Infografiken entschieden. Darüber hinaus ermöglichen QR-Codes es den Leserinnen und Lesern, unkompliziert weitere Informationen auf dieser Webseite abzurufen. Um die Lesbarkeit zu verbessern, erscheint der Jahresbericht ab sofort nicht mehr zweisprachig, sondern in zwei gesonderten Ausgaben.

Wichtiger als die visuelle Gestaltung ist jedoch der Inhalt: Wie gewohnt informiert unser Jahresbericht über Projekte der Rechtsstaatsförderung, die Unterstützung der Rechts- und Justizreformen sowie weiterer Beratungsvorhaben in den IRZ- Partnerstaaten. Zudem finden Sie übersichtliche Organigramme zu den Gremien, der Organisationsstruktur und den Mitarbeitenden unseres Vereins.

In Kürze werden wir auf unserer Webseite auch die englische Fassung des Jahresberichts veröffentlichen.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre und bedanken uns für Ihr Interesse an unserer Arbeit!

WiRO / 1. Quartal 2026

Cover der WiRO Q1 2026
Cover der WiRO Q1 2026
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In der aktuellen WiRO-Ausgabe berichten unsere Kolleginnen und Kollegen über ihre Projekte zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit im Westbalkan, die mit Mitteln des Auswärtigen Amts gefördert werden. Der Beitrag gibt Einblicke in den gesamten Projektzyklus – von der Bedarfsanalyse über die gemeinsame Entwicklung mit unseren lokalen Partnern bis hin zu Monitoring und Evaluation. Im Zentrum stehen nachhaltige Reformen, die Stärkung der Justiz und die Annäherung an europäische Standards.

Ganzen Artikel lesen WiRO / 1. Quartal 2026

Kuratoriumssitzung und Mitgliederversammlung der IRZ

Die 71. Kuratoriumssitzung und 34. Mitgliederversammlung der IRZ im Gustav-Heinemann-Saal im BMJV
Die 71. Kuratoriumssitzung und 34. Mitgliederversammlung der IRZ im Gustav-Heinemann-Saal im BMJV
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Unter der Leitung der Präsidentin des Kuratoriums – der Parlamentarischen Staatssekretärin im BMJV – Frau Anette Kramme, wurden in der gemeinsamen Sitzung des Kuratoriums und des Vereins der IRZ neue Kuratoriumsmitglieder gewählt und die Verlängerung des Beirats für Recht und wirtschaftliche Transformation beschlossen. Frau Kramme berichtete über ihre kürzliche Reise nach Usbekistan, bei der sie mit dem usbekischen Justizminister Tashkulov die gemeinsame Absichtserklärung zwischen dem BMJV und dem usbekischen Justizministerium über die rechtliche Zusammenarbeit unterzeichnete, die die IRZ umsetzten wird.  

„Die IRZ ist das zentrale Instrument der Rechtsstaatsförderung und spiegelt auch die Weltpolitik wider“, stellte Alexandra Albrecht, Hauptgeschäftsführerin der IRZ, fest. Beispielhaft erwähnte sie in dem Zusammenhang die unterschiedlichen Entwicklungen in der Republik Moldau und Georgien.

Anschließend berichteten unsere Projektbereichsleitungen über Aktivitäten der IRZ zum Verfassungsrecht und Menschenrechten, zu Justiz und Rechtsstaat, dem Wirtschaftsrecht, Zivil- und Familienrecht.

Natürlich fragen wir uns immer wieder selbstkritisch: Bewirken wir überhaupt etwas mit unserer Arbeit? Wie sind Erfolge auf dem Gebiet der Rechtstaatsförderung feststellbar? Dr. Stefan Hülshörster, Geschäftsführer der IRZ, erläuterte anhand des flächendeckenden Monitorings sämtlicher Maßnahmen der IRZ und ergänzender externe Evaluierungen, dass dies möglich ist und die IRZ diesbezüglich hervorragend aufgestellt ist.

Immer wieder stellen wir fest, dass der Austausch mit unseren engagierten Gremien unsere Arbeit enorm befruchtet: wir erhalten neue Impulse und können diese in unsere Maßnahmen zur Rechtsstaatsförderung einfließen lassen. Diesen Ansatz möchten wir auch in Zukunft weiterverfolgen.

Ein erfolgreiches Wochenende im BMJV!

Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Frau Dr. Stefanie Hubig, besucht den Stand der IRZ am 22. August 2025. Bildnachweis: Photothek/Thomas Trutschel
Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Frau Dr. Stefanie Hubig, besucht den Stand der IRZ am 22. August 2025. Bildnachweis: Photothek/Thomas Trutschel
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Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger tauschten sich am vergangenen Wochenende mit uns auf dem Tag der offenen Tür der Bundesregierung im Bundesministerium für Justiz und für Verbraucherschutz aus: während wir von unserer rechtspolitischen Zusammenarbeit mit unseren Partnerstaaten berichteten, nahmen Menschen jeden Alters an unserem Online-Quiz mit Fragen zu unseren Partnerstaaten teil. Oftmals hörten wir hinterher von den Teilnehmenden den Spruch: “Das hat aber Spaß gemacht!“

Beeindruckt haben uns neben der hohen Anzahl an Besuchenden das offene und ehrliche Interesse an unseren Projekten und den Regionen in denen wir arbeiten. Offenbar ist es uns gelungen gerade auch junge Juristinnen und Juristen und Personen zu erreichen, die uns bislang noch nicht kannten und für die Bedeutsamkeit der rechtlichen und justizieller Reformvorhaben zu begeistern.

Deshalb freuen wir uns bereits jetzt auf die Teilnahme im kommenden Jahr!

Rechtspolitik hautnah erleben

Einladungsflyer, Quelle: BMJV
Einladungsflyer, Quelle: BMJV
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Es ist wieder so weit! Am 23. und 24. August öffnen die Bundesministerien, das Kanzleramt und das Bundespresseamt erneut ihre Türen, um mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und ihnen einen Blick hinter die Kulissen der Bundesregierung zu ermöglichen. 

Auch wir sind selbstverständlich mit dabei, um unsere Projekte in den Räumlichkeiten des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz vorzustellen. Im Gespräch erhalten Sie einen etwas anderen Zugang zu unserer Arbeit mit persönlichen Erfahrungen und Eindrücken. Abgesehen von den zahlreichen Info-Ständen sorgt das BMJV für ein buntes Unterhaltungsprogramm für Menschen jeden Alters.  

Nutzen Sie die Gelegenheit zwischen 10 und 18 Uhr und besuchen uns in der Mohrenstraße 37. Bitte denken Sie daran: für die Einlasskontrolle ist aus Sicherheitsgründen die Vorlage eines gültigen Personalausweises, Reisepasses oder Führerscheins notwendig.